CES 2026: ‘Physical AI’ und Roboter übernehmen die Bühne

9. Januar 2026
5 Min. Lesezeit
Humanoider Roboter auf der CES 2026 in einer Messehalle

Chatbots und Bildgeneratoren treten in den Hintergrund – auf der CES 2026 bekam KI Arme, Beine und Greifer.

Die Technikmesse in Las Vegas stand ganz im Zeichen sogenannter Physical AI: Roboter und Maschinen, die mit Hilfe von KI ihre Umgebung verstehen, sich bewegen und eigenständig handeln. Auf den Ständen war der Wandel weg vom reinen Bildschirmprodukt kaum zu übersehen.

Zu den Hinguckern zählte der neu gestaltete humanoide Roboter Atlas von Boston Dynamics. In Fabrik‑Demos bewegten KI‑gesteuerte Roboter Autoteile, andere fingen Drohnen mit Netzkanonen oder tanzten in glitzernden Show‑Bereichen von Autoherstellern. Selbst vermeintliche Gimmicks wie AI‑Eiswürfelmaschinen waren Teil des Trends.

Im TechCrunch‑Podcast Equity ordnen die Hosts Kirsten Korosec, Anthony Ha und Sean O’Kane ein, was dieser Schub für Physical AI für Startups, Investoren und etablierte Konzerne bedeutet.

Jenseits der Messestände beleuchtet die Folge mehrere dealschwere Schlagzeilen der Woche:

  • Die kolportierten IPO‑Pläne von Discord, Jahre nachdem ein möglicher Verkauf an Microsoft abgeblasen wurde.
  • Die gewaltige Finanzierungsrunde über 20 Milliarden US‑Dollar für xAI und die Schattenseite der Moderationsprobleme beim Chatbot Grok.
  • Wie Mobileye mit der Übernahme von Mentee Robotics ins Geschäft mit humanoiden Robotern einsteigt.
  • Einen möglichen Kurswechsel von OpenAI hin zu Audio‑first‑Erlebnissen ohne Bildschirm, bei denen KI eher als ständige, sprachbasierte Begleitung fungiert.

Zusammengenommen zeichnen CES 2026 und die jüngsten Deals ein klares Bild: KI ist nicht länger nur Software im Hintergrund, sondern wird zur physischen Infrastruktur – von humanoiden Robotern bis hin zu vernetzten Haushaltsgeräten.

Das Equity‑Team nutzt die Kulisse von Las Vegas, um die größeren Fragen zu stellen: Wer profitiert von dieser verkörperten KI‑Generation, wer bleibt außen vor und wie bereit sind Verbraucher wirklich, Roboter in Werkshallen, Städte und Wohnzimmer einziehen zu lassen?

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