Das Startup Battlefield auf der TechCrunch Disrupt gilt seit Jahren als harter Filter für junge Tech-Unternehmen. Jedes Jahr bewerben sich Tausende, nur 200 Teams schaffen es in das Battlefield 200. Von ihnen treten 20 auf der Hauptbühne um den Pokal und ein Preisgeld von 100.000 US-Dollar an.
Die übrigen 180 Startups verschwinden jedoch nicht in der Versenkung. Sie pitchen in eigenen Kategorien – und liefern oft ebenso spannende Technologien. Hier sind 26 Consumer- und Edtech-Startups aus dem Battlefield 200 des Jahres 2025 und warum sie für Sie interessant sein könnten.
Consumer-Startups
Ahoi
Was es macht: Hilft Menschen, Orte zu finden, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich sind.
Warum es relevant ist: Ahoi entwickelt inklusive Such- und Mapping-Technologie, damit Nutzerinnen und Nutzer mit Mobilitätseinschränkungen nicht länger raten müssen, ob ein Ort wirklich barrierefrei ist.
AllFocal Optics Limited
Was es macht: Nutzt nanophotonische Technologie, um Linsen mit verbesserter Bildschärfe zu entwickeln.
Warum es relevant ist: Laut Unternehmen helfen die Linsen insbesondere Menschen mit Kopfschmerzen oder Schwindel, längere Extended-Reality-Sessions besser zu vertragen.
Billight
Was es macht: Eine beleuchtete Billardtisch- und Gaming-Plattform.
Warum es relevant ist: Billight bezeichnet sich als ersten voll beleuchteten Billardtisch und Gaming-System und macht aus einem klassischen Kneipenspiel ein interaktives Tech-Produkt.
Cerca Dating
Was es macht: Dating-App für Gen Z, die wieder stärker auf gemeinsame Freundeskreise setzt.
Warum es relevant ist: In Zeiten von Dating-App-Müdigkeit versucht Cerca, Verkuppelungen über Bekannte zurückzubringen und zu zeigen, dass digitale Liebe noch funktionieren kann.
FounderWay.ai
Was es macht: Plattform, die Startups per KI bei Fragen rund um Skalierung, Pitch-Decks und Zielmärkte unterstützt.
Warum es relevant ist: Anstatt Informationen mühsam aus Blogs und Videos zusammenzusuchen, erhalten Gründerinnen und Gründer strukturierte Hilfestellung zu zentralen Business-Themen.
Hotel Treats
Was es macht: Plattform, über die Luxushotels Gutscheine für Spa, Dining und andere Services verkaufen.
Warum es relevant ist: Hotels können Tagesgäste monetarisieren, während Kundinnen und Kunden sich einzelne Premium-Erlebnisse ohne Übernachtung gönnen können.
Jotto
Was es macht: Erstellt QR-Codes für Events und Locations, über die Gäste Feedback geben können.
Warum es relevant ist: Rückmeldungen sind nicht nur als Text, sondern auch per Video oder Voice möglich – das sorgt für detailliertere Einsichten.
Nim
Was es macht: Plattform zur Erstellung von KI-generierten Videos.
Warum es relevant ist: Nim positioniert sich in einem vollen Markt als All-in-One-Lösung mit Prompt-Unterstützung und wiederverwendbaren Clips.
Perfingo
Was es macht: Tool für Finanzplanung.
Warum es relevant ist: Perfingo bezeichnet sich in seiner Heimat Singapur als erstes Produkt dieser Art und adressiert Konsumenten, die mehr Struktur in ihre persönlichen Finanzen bringen wollen.
Pintours
Was es macht: Buchungsplattform für Touren mit KI-Reiseführer.
Warum es relevant ist: Reisende können sich eigenständig durch Touren leiten und Inhalte sowie Routen personalisieren, statt einer Standardführung zu folgen.
Prickly Pear Health
Was es macht: Bietet eine Sprach-KI-Begleitung für Frauen zur Überwachung der Gehirngesundheit.
Warum es relevant ist: Die Lösung geht über Chatbots hinaus: Die KI ist darauf trainiert, Sprach- und Kontextänderungen zu erkennen, die auf kognitive Probleme hindeuten könnten – insbesondere im Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen bei Frauen zwischen 30 und 50 Jahren.
rax
Was es macht: Peer-to-Peer-Plattform für die Vermietung von Kleidung.
Warum es relevant ist: Rax gewann den Preis für den besten Consumer-Pitch. Das Startup beschreibt sich als eines der ersten Modelle dieser Art in Kanada und hat eine Expansion in die USA angekündigt.
Rent a Cyber Friend
Was es macht: Hilft Menschen, online Freunde aus derselben Berufsgruppe zu finden.
Warum es relevant ist: Statt eines klassischen sozialen Netzwerks setzt die App auf gezieltes Matching mit Funktionen wie Video-Calls und Chats, um echte Freundschaften zu fördern.
Renude
Was es macht: KI-basierte Empfehlungstechnologie für Hautpflegeprodukte, die Marken in ihren Shops integrieren können.
Warum es relevant ist: Durch Computer Vision und große Sprachmodelle sollen allen Kundinnen und Kunden personalisierte Produktempfehlungen im E-Commerce angeboten werden.
Snap Discovery AG
Was es macht: Entwickelt ein Brain-Computer-Interface für berührungslose Alltagsinteraktion.
Warum es relevant ist: Das System arbeitet mit der Game-Engine Unity und ist für Anwendungen von Gaming bis Stressmanagement gedacht.
Tasteit
Was es macht: App, die Menschen zum gemeinsamen Essen zusammenbringt.
Warum es relevant ist: Tasteit versteht sich als Anti-Dating-App: Im Mittelpunkt stehen Essen und Begegnung, nicht primär Romantik.
Tattd
Was es macht: KI-gestützte App, die Nutzerinnen und Nutzer mit passenden Tattoo-Artists verknüpft.
Warum es relevant ist: Aus einer generativen KI-Skizze des Wunschmotivs findet Tattd Tätowierer, deren Stil dem Entwurf möglichst nahekommt, und ermöglicht direktes Buchen.
Vista InnoTech Limited
Was es macht: Entwickelt Technologie, die Verwacklungen bei Fotos und Videos ausgleicht.
Warum es relevant ist: Der Micro Gimbal Stabilizer ist klein genug für den Einsatz in vielen mobilen Geräten und soll auch bei wenig Licht gute Ergebnisse liefern.
Young Minds App
Was es macht: Parental-Control-App, die Kinder vor unsicherem Online-Verhalten schützen soll.
Warum es relevant ist: Die App belohnt kluge Entscheidungen im Netz und kann Ablenkungen während der Lernzeit blockieren.
ZoraSafe
Was es macht: Erkennung und Abwehr von Betrugsversuchen für Verbraucher.
Warum es relevant ist: ZoraSafe richtet sich vor allem an Familien und Seniorinnen und Senioren. Die Lösung scannt Links und Nachrichten auf Betrug, auch bei Deepfakes und Social Engineering, und ergänzt dies um KI-Coaching-Features.
Edtech-Startups
Calificadas
Was es macht: KI-gestütztes Training zur Verbesserung der Kommunikation am Arbeitsplatz.
Warum es relevant ist: Mit einem Fokus auf Diversity, Equity und Inclusion hilft die App, Wortwahl, Struktur von Botschaften und sogar nonverbale Signale zu optimieren.
CampusAI
Was es macht: Flexible Lernplattform für Schulungen rund um Künstliche Intelligenz.
Warum es relevant ist: Zielgruppe sind Alltagsprofis in Bereichen wie Vertrieb, HR oder Recht, die KI zur Steigerung ihrer Produktivität einsetzen wollen.
General Neuro
Was es macht: Entwickelt das NeuroLingo-Headset zur Unterstützung beim Erlernen von Fremdsprachen.
Warum es relevant ist: Das Headset soll Lernbedingungen schaffen, die Spracherwerb erleichtern, und arbeitet mit einer synchronisierten App zusammen.
Readmio
Was es macht: Storytime-App für Eltern und Kinder.
Warum es relevant ist: Während Eltern vorlesen, folgt die App dem Text, fügt automatisch Geräusche und Musik an bestimmten Stellen hinzu und macht Geschichten damit interaktiver.
Super Teacher
Was es macht: KI-basierter Tutor für Grundschulen.
Warum es relevant ist: Super Teacher liefert individualisierte Anweisungen und Tests im Unterricht und steht Schülerinnen und Schülern auch zu Hause rund um die Uhr zur Verfügung.
ZEZEDU Corp.
Was es macht: In Südkorea entwickelte KI-Plattform für personalisiertes Mathematiklernen.
Warum es relevant ist: Die Lösung richtet sich an Schulen und Akademien, verfolgt Aufgaben, Noten und Feedback und passt den Lehrplan an die Lernenden an.
Zusammen zeigen diese 26 Startups, wie breit das Consumer- und Edtech-Feld im Battlefield 200 inzwischen aufgestellt ist – von Brain-Computer-Interfaces und Betrugsschutz bis hin zu Sprachlern-Headsets und KI-Tutoren im Klassenzimmer.



